Adventgemeinde Gießen
Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
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(Quelle: Adventistischer Pressedienst APD www.apd.info)

USA: Adventistische Klinik als Top-Krankenhaus eingestuft

USA: Adventistische Klinik als Top-Krankenhaus eingestuft
Das amerikanische Nachrichtenmagazin U.S. News & World Report hat Mitte August eine Rangliste medizinischer Einrichtungen in den USA für 2018-19 veröffentlicht. Die adventistische Klinik Loma Linda University Medical Center (LLUMC) erhielt darin den ersten Rang im Fachbereich „Erwachsenenbehandlung“ („Adult Specialty“). Ferner wurde LLUMC als das Krankenhaus Nr. 1 in den kalifornischen Landkreisen Riverside und San Bernardino eingestuft. Wie Loma Linda University Health News (LLUHN) mitteilte, wurden weitere Fachgebiete der Klinik als leistungsstark („High Performing“) ausgezeichnet, darunter die Gastroenterologie, die Neurologie, die Orthopädie und die Urologie. U.S. News & World Report-Rangliste Die vom genannten Nachrichtenmagazin veröffentlichten Rankings sollen laut LLUHN Ärzten und Patienten dabei helfen, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wo sie bei schwierigem Gesundheitszustand oder auch bei allgemeinen medizinischen Anliegen versorgt werden wollen. Für das Ranking 2018-19 bewertete U.S. News & World Report landesweit mehr als 4.500 medizinische Zentren in 25 Fachgebieten, Verfahren und Bedingungen. Die Vorgehensweise basiere dabei weitgehend oder vollständig auf objektiven Maßstäben, so LLUHN. Loma Linda University Health Die 1905 gegründete Loma Linda University Health, eine Organisation der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, umfasst die acht Fakultäten der Loma Linda Universität, die sechs Krankenhäuser des LLUMC sowie mehr als 1.000 Fakultätsärzte in Südkalifornien. Loma Linda University Health bietet nach eigenen Angaben über 100 akademische Programme an und versorgt jährlich über 40.000 Patienten stationär und 1,5 Millionen ambulant. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Deutsche Adventisten spenden über 56 Millionen Euro

Deutsche Adventisten spenden über 56 Millionen Euro
Rund 56,4 Millionen Euro spendeten die knapp 35.000 deutschen Siebenten-Tags-Adventisten im Jahr 2017 für den Unterhalt ihrer Freikirche. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das erfasste Spendenaufkommen um rund 2,3 Millionen Euro erhöht. Jeder Adventist in Deutschland gab durchschnittlich 1.643 Euro. Die Steigerung hänge mit der wirtschaftlichen Lage in Deutschland zusammen, teilte der Finanzvorstand der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Dieter Neef, mit. Er wies darauf hin, dass die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik unterschiedlich verteilt sei, wie das Spendenverhalten zeige: während ein Adventist in Nord- und Ostdeutschland durchschnittlich 1.364 Euro gab, waren es in Süddeutschland 1.922 Euro pro Mitglied. Erfreulich sei dabei, dass auch in allen Kirchenkörperschaften in Ostdeutschland durchgehend eine Steigerungsrate von durchschnittlich 1,1 Prozent zu verzeichnen war, so Neef. Von den 56,4 Millionen Euro gingen rund 3,2 Millionen Euro in die Außenmission, knapp 11 Millionen Euro verblieben bei den Ortsgemeinden. Die Adventisten erheben keine Kirchensteuer, sondern unterhalten ihre Pastoren und Institutionen durch freiwillige Spenden und Gaben, zu denen auch der biblische „Zehnte“ gehört. Viele Mitglieder geben neben zehn Prozent ihres Einkommens weitere Spenden für besondere Projekte. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

USA: Erste Operation mit augengesteuerter Robotertechnik

USA: Erste Operation mit augengesteuerter Robotertechnik
Die Darmchirurgin Teresa DeBeche-Adams hat am adventistischen Florida Hospital in Orlando/Florida den ersten chirurgischen Eingriff in den USA mit neuer augengesteuerter Robotertechnik durchgeführt. Wie die amerikanische Kirchenzeitschrift Adventist Review (AR) mitteilte, bietet das „TransEnterix Senhance“-System haptisches Feedback und ermöglicht es dem Arzt, das Gerät mit den Augen anzusteuern. Zum Netzwerk Florida Hospital gehören 25 Krankenhäuser in Zentralflorida. Der „Senhance“-Operationsroboter der Firma TransEnterix ist laut Adventist Review das erste neue chirurgische Robotersystem, das seit dem Jahr 2000 die Zulassung der Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten (U. S. Food and Drug Administration, FDA) erhalten hat. Die Instrumente des Operationsroboters haben einen Durchmesser von fünf Millimetern. Das System erkenne und minimiere Kräfte an kleinen Hautschnitten am Patienten. Dadurch könne verstärkt minimalinvasive Chirurgie angewendet werden, was für den Patienten eine schnelle und einfache Genesung mit wenig bis gar keiner Narbenbildung bedeute, schreibt AR. Der Chirurg sitze bei der Anwendung des Operationsroboters in einer ergonomisch bequemen Position und könne mittels 3D-Visualisierung in den Körper sehen. Optische Sensoren ermöglichten es den Chirurgen, die Kamera zu bewegen und Befehle durch einfaches Bewegen der Augen auszuwählen. Gemäß AR sei „Senhance“ auch das erste Robotersystem, das haptisches Feedback biete, das also das Gefühl von Kraftrückkopplung für Chirurgen wiederherstelle, so dass sie die über die Roboterarme des Systems auftretenden Kräfte „fühlen“ könnten. Florida Hospital Mit 25 verschiedenen Krankenhäusern von der Ostküste bis zur Westküste Zentralfloridas ist Florida Hospital das größte Gesundheits-Netzwerk in Florida. Es beschäftigt über 7.400 Ärzte und gehört zum Adventist Health System der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in den USA. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

„GAiN“ 2018 ? Weltkongress adventistischer Medienschaffender

„GAiN“ 2018 ? Weltkongress adventistischer Medienschaffender
Vom 7. bis 8. August fand im Kintex Convention Center in Goyang bei Seoul/Südkorea ein weltweiter „News Summit“ (News Gipfel) mit rund 250 adventistischen Medienschaffenden und IT-Spezialisten aus 40 Staaten statt. Daran schloss sich vom 8. bis 12. August die jährliche „GAiN“-Konferenz an, die mit einem Missionskongress mit rund 4.000 missionsinteressierten Kirchenmitgliedern aus Korea, China, Hongkong, Japan, Macao, der Mongolei und Taiwan zusammengelegt wurde. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Mission first“ (Mission zuerst), berichtet SPECTRUM, die Zeitschrift der Vereinigung adventistischer Foren in den USA. „GAiN“ steht für Global Adventist Internet Networking und dient dem Austausch, Netzwerken und der Weiterbildung adventistischer Fachleute aus den Bereichen Kommunikation, Medien, Film, TV, Radio, Internet, Social Media und Technik. „News Summit“ Beim „News Summit“ referierten Mitglieder der Kommunikationsabteilung der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), die den Kongress organisierten, sowie externe Fachleute. Zuerst ging es um Internet-Evangelisation. Pastor Williams Costa, Jr., Leiter der Kommunikationsabteilung der Weltkirchenleitung, sprach zum Thema: „Wie man Menschen findet, Beziehungen aufbaut und sie zur Taufe führt“. Die Präsentationen im Plenum waren von Schlagworten geprägt, wie Markenpflege (Branding), Suchmaschinenoptimierung, Marketing-Trichter (Marketing Funnel), Handlungsaufforderung (Call to Action) und Digitales Marketing. Das Versprechen der Marke „Adventisten“ einlösen „Es war noch nie so einfach, seine Meinung zu sagen. Es war noch nie so schwer, gehört zu werden“, sagte Pastor Sam Neves, stellvertretender Direktor der Kommunikationsabteilung für Internet und Social Media der adventistischen Weltkirchenleitung. Laut SPECTRUM betonte Neves die Wichtigkeit, dass auch eine Kirche ihre „Markenversprechen“ einhalte. Wer zweimal von der gleichen Handy-Marke enttäuscht worden sei, kaufe sich beim dritten Mal das Handy einer anderen Marke. Das sei auch mit Menschen so, „die von unserer Kirche enttäuscht worden sind. Sie gehen einfach“. Die Weltkirchenleitung plane in den nächsten Monaten eine neue Webseite zu lancieren. Dort soll die Bibel als Weg zu Freiheit, Heilung und Hoffnung vorgestellt werden, so Neves. Es entspreche nicht der „adventistische Marke“, Freiheit, Heilung und Hoffnung als Kirche zu versprechen. Adventisten wollten lediglich Hilfe beim Verständnis der Bibel anbieten, sagte Neves. Denn sei es Jesus, der Freiheit, Heilung und Hoffnung bringe. Wenn dies deutlich gemacht werde, könne niemand behaupten, dass das „adventistische Markenversprechen“ nicht eingelöst werde. In den Plenumsveranstaltungen wurden Informationen zu fachübergreifenden Neuerungen und neuen Projekten ausgetauscht. So stellte […]

US-Kommission: Bedingungen für Religionsfreiheit verschlechtern sich

US-Kommission: Bedingungen für Religionsfreiheit verschlechtern sich
Die Bedingungen für Religionsfreiheit haben sich im Jahr 2017 global weiter verschlechtert, heißt es im Jahresbericht 2018 der US-Kommission für internationale Religionsfreiheit (United States Commission on International Religious Freedom, USCIRF) an das US-Außenministerium. Die Kommission schlägt dem US-Außenministerium für 2018 16 Länder für die Kategorie der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ („countries of particular concern“) vor. Ferner gibt die USCIRF diesbezügliche Handlungs-Empfehlungen an den Präsidenten, den Außenminister und den Kongress ab. Dieser anhaltende Abwärtstrend überschneide sich oft mit autoritären Praktiken, die von Feindseligkeiten gegenüber Andersdenkenden, unabhängigen Medien oder einer aktiven Zivilgesellschaft geprägt seien oder finde unter dem Deckmantel des Schutzes der nationalen Sicherheit oder der Terrorismusbekämpfung statt, so USCIRF. „Unter den universellen, voneinander abhängigen Menschenrechten, ist jenes, das die Gewissensfreiheit in Fragen der Religion oder Weltanschauung gewährleistet, entscheidend für die Menschenwürde und das menschliche Gedeihen“, heißt es im Bericht. Liste der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ Der Jahresbericht 2018 führt 28 Länder auf, in denen Regierungen und nicht-staatliche Akteure auf religiöse Minderheiten, abweichende Mitglieder von Mehrheits-gesellschaften und nichtreligiöse Personen zielten. Zu den schwersten Missbräuchen gehörten laut USCIRF-Bericht: Völkermord und andere Gräueltaten an großen Menschengruppen, Tötungen, Versklavung, Vergewaltigung, Inhaftierung, Zwangsumsiedlung, Zwangsbekehrungen, Einschüchterung, Belästigung, Zerstörung von Eigentum, Ausgrenzung von Frauen und das Verbot gegenüber Kindern, an religiösen Aktivitäten oder Bildungsangeboten teilzunehmen. Auf der Liste der besondere Besorgnis erregenden Staaten sind Regierungen aufgeführt, die systematische, andauernde und eklatante Verletzungen der Religionsfreiheit begangen oder toleriert haben. Die Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF) empfiehlt dem US-Außenministerium und dem US-Kongress, dass 2018 folgende zehn Länder erneut in die Kategorie der „besondere Besorgnis erregenden Staaten“ eingestuft werden: Burma, China, Eritrea, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Sudan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Folgende sechs Staaten sollten demnach neu in diese Gruppe aufgenommen werden: Nigeria, Pakistan, Russland, Syrien, Vietnam und die Zentralafrikanische Republik. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden: Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Im letzten Jahr 61,8 Millionen Euro Spenden für „Brot für die Welt“

Im letzten Jahr 61,8 Millionen Euro Spenden für „Brot für die Welt“
Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ hat im vergangenen Jahr mehr als 61,8 Millionen Euro an Spenden und Kollekten erhalten. Das ist eine leichte Steigerung um 50.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Neben Spenden und Kollekten erhielt „Brot für die Welt“ 2017 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes (KED; 54,7 Millionen Euro) und Beiträge Dritter (150,6 Millionen Euro), vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 282,2 Millionen Euro (2016: 273,5 Millionen Euro) zur Überwindung von Armut, Hunger und Ungerechtigkeit zur Verfügung. Das sind 3,2 Prozent mehr als 2016. Für die Projektarbeit waren 252,7 Millionen Euro oder 91,2 Prozent der Mittel bestimmt. Das entspricht einer Steigerung um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 680 Projekte neu bewilligt. Regionaler Schwerpunkt war Afrika. Die Ausgaben für Werbung und allgemeine Öffentlichkeitsarbeit lagen bei 2,7 Prozent und für Verwaltung bei 6,1 Prozent. „Brot für die Welt“ arbeitet in mehr als 90 Ländern mit lokalen Partnern zusammen. Das evangelische Hilfswerk wurde 1959 gegründet und unterstützt Menschen unabhängig von ihrer Volks- oder Religionszugehörigkeit. Mehr Flüchtlinge und Hungernde Im Jahr 2017 waren nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) 68,5 Millionen Männer, Frauen und Kinder auf der Flucht. Gut 40 Millionen der Flüchtlinge sind Binnenvertriebene, die in ihrem Heimatland Schutz suchen. Die meisten, die Grenzen passieren, bleiben in Nachbarländern. Von den 19,9 Millionen Menschen unter UNHCR-Mandat leben 16,9 Millionen in Entwicklungsländern. 3,1 Millionen Menschen unter den 68,5 Millionen sind Asylsuchende. Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO (2017) waren 2016 815 Millionen Menschen unterernährt, das bedeutet einen Anstieg um 38 Millionen Menschen gegenüber dem Vorjahr. Ursachen wären vor allem Kriege, Vertreibung und Klimaveränderungen. In den letzten zehn Jahren sei die Zahl der Hungernden dagegen rückläufig gewesen. „Das muss uns alarmieren, nicht nur weil es Fluchtgründe schafft“, betonte die Präsidentin von „Brot für die Welt“, Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2017 in Berlin. Keine überzogenen Erwartungen bei der Entwicklungszusammenarbeit Sie warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen: „Wir dürfen Entwicklungszusammenarbeit weder instrumentalisieren noch überfrachten.“ Schon ein Blick auf die Haupttreiber von Flucht und erzwungener Migration zeige, dass […]

ADRA in Afrika: Mit Wasser den Hunger bekämpfen

ADRA in Afrika: Mit Wasser den Hunger bekämpfen
Die derzeitige Hitzewelle macht in Europa Mensch und Natur zu schaffen. In anderen Teilen der Welt sind diese Temperaturen normal und die Menschen haben sich angepasst. Doch immer häufigere und ausgeprägtere Dürrephasen stellen dort neue Herausforderungen dar. Deshalb unterstützt die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Betroffene in Äthiopien und Madagaskar mit verschiedenen Maßnahmen gegen die Dürre. Äthiopische Nomaden gegen die Dürre stärken In der Afar-Region im Nordosten Äthiopiens gibt es vor allem Hirtennomaden, die ihren Lebensunterhalt mit der Viehhaltung bestreiten. Damit sind die Tiere eine unerlässliche Nahrungs- und Einkommensquelle, so die Mitarbeiterin von ADRA Deutschland, Claudia Linke. Die Gesundheit der Tiere sei für die Besitzer von zentraler Bedeutung. Durch die in dieser Region immer häufiger ausgedehnt stattfindenden Dürren der letzten Jahre komme es zu extremer Wasserknappheit und damit zu einem Mangel an Weideflächen für die Tiere. In Kombination mit vorhandenen und neu entstehenden Viehseuchen schrumpfe der Viehbestand dramatisch. Das habe Folgen: Die verlässliche Nahrungsmittelversorgung breche zusammen und die Menschen leiden Hunger. Mit Hilfe von Kleinbewässerungsanlagen, verbesserten landwirtschaftlichen Techniken und der Nutzung anderer Futtersorten unterstütze ADRA die Produktionssteigerung in der Landwirtschaft und der Viehhaltung. Neu angelegte Wasserstellen und Wasserspeicher wirkten der Wasserknappheit entgegen. Verödetes Weideland werde durch das Einsäen verbesserter Saatgutsorten wieder nutzbar gemacht. Darüber hinaus stärkten weitere ADRA-Maßnahmen die lokale Katastrophenvorsorge durch Schulungen, Frühwarnsysteme, Aufstockung der Viehbestände und verbesserte Zugänge zu Veterinärdiensten, informierte Claudia Linke. Ernährung sichern durch Wasserversorgung in Madagaskar Im Südwesten Madagaskars sei laut ADRA-Mitarbeiterin Anja Kromrei die Landwirtschaftssaison 2016/2017 sehr schlecht gewesen. Als Gründe nannte sie mangelnde Niederschläge in Kombination mit einem hohen Insektenbefall, wie zum Bespiel durch Wanderheuschrecken. Die Ernteeinbußen gefährdeten die Ernährungsgrundlage der kleinbäuerlichen Familien. Um der Nahrungsmittelknappheit dauerhaft entgegenzuwirken, sei eine kontinuierliche Verfügbarkeit von Wasser lebensnotwendig. ADRA setze sich deshalb für die Bildung von Komitees zur lokalen Katastrophenvorsorge ein. Eine solche Initiative gelinge nur gemeinsam mit der Bevölkerung, so Kromrei. […]

USA: Adventisten evakuieren Kinder wegen Waldbränden aus Camps

USA: Adventisten evakuieren Kinder wegen Waldbränden aus Camps
Zwei Sommerlager für Kinder der Siebenten-Tags-Adventisten sowie eine Kirche mussten wegen der ausgedehnten Waldbrände in Kalifornien geschlossen, und die Kinder aus den Camps evakuiert werden, berichtet der unabhängige journalistische Dienst „Adventist Today“. Das Cranston-Feuer in Südkalifornien sei bis auf eine Meile (1,6 Kilometer) an den Lagerplatz auf der „Pine Springs Ranch“ herangekommen. Es handelt sich um ein Erholungszentrum und Jugendcamp der regionalen adventistischen Kirchenleitung (Vereinigung) in Südostkalifornien. Das „Camp Wawona“, das von der regionalen Kirchenleitung in Zentralkalifornien betrieben wird, sei ebenfalls evakuiert worden. Es liegt in der Nähe des international bekannten Yosemite Nationalparks, auf den das Ferguson-Feuer zwischenzeitlich auch übergegriffen habe, so „Adventist Today“. Das Carr-Feuer hätte letzte Woche bis auf eine halbe Meile vor der adventistischen Kirche in Redding gebrannt, sodass am 28. Juli alle Aktivitäten am Samstag (Sabbat), dem Ruhetag der Adventisten, abgesagt wurden. Die 400 Mitglieder zählende Kirchgemeinde gehört zur regionalen Kirchenleitung in Nordkalifornien. Am 4. August war die Kirche in Redding wieder geöffnet. Es ist unklar, wann die beiden Jugendcamps und das Erholungszentrum wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Die Feuer scheinen teilweise unter Kontrolle zu sein, aber die elektrischen Verteileranlagen, die auch die „Pine Springs Ranch“ mit Strom versorgen, wären beschädigt worden, berichtete Pastorin Sandy Roberts, Präsidentin der regionalen Kirchenleitung in Südostkalifornien. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Ägyptischer Premierminister empfängt adventistische Kirchenleiter

Ägyptischer Premierminister empfängt adventistische Kirchenleiter
Am 31. Juli empfing der ägyptische Premierminister, Mostafa Madbouly, gemeinsam mit vier Regierungsbeamten eine sechsköpfige Delegation adventistischer Kirchenleiter, darunter auch Pastor Ted Wilson, Präsident der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten. Das Treffen in einem Regierungspalast in Kairo sei auf Initiative des Premierministers zustande gekommen, und zwar auf ausdrückliche Bitte des ägyptischen Staatspräsidenten Abdel Fatah al-Sisi, wie der Premier seinen Gästen mitteilte. Das Staatsfernsehen habe das Gespräch zweimal in den Abendnachrichten erwähnt, berichtet „AdventistMission.org“. Wilson dankte dem ägyptischen Premierminister beim knapp 40 Minuten dauernden Empfang für die den Adventisten gewährte Religionsfreiheit. Er informierte ihn über das am gleichen Tag von den Adventisten am Ramsesplatz eröffnete Kultur und Gemeinschaftszentrum (Ramses Cultural Center), im Zentrum von Kairo gelegen, mit dem die Kirche im Stadtviertel Gesundheits- und Bildungsangebote machen will. Es umfasst eine Kindertagesstätte, eine Zahnklinik, ein Alphabetisierungsprogramm sowie Seminarräume für Gesundheits- und Englischsprachkurse. Mostafa Madbouly seinerseits sprach laut „Adventist Mission“ über die religiöse und kulturelle Geschichte des ägyptischen Volkes und betonte die Toleranz der Regierung gegenüber verschiedenen Religionen und Kulturen. „Wir teilten mit der Regierung die Wertschätzung für die Religionsfreiheit, die sie ihren Bürgern gewährt und deren Nutznießer wir sind“, sagte Wilson. „Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist bereit, auf jede erdenkliche Weise zum Aufbau der Gesellschaft beizutragen, indem sie die Methoden Christi anwendet, um den Menschen körperlich, geistig, sozial und spirituell zu helfen“, so der adventistische Weltkirchenleiter. Wilson habe mit Zustimmung des Premiers einen Bibeltext aus dem Propheten Micha, Kapitel 6, Vers 8 vorgelesen und dann für den Präsidenten, den Premierminister, die Regierung und das Volk von Ägypten gebetet, so „Adventist Mission“. Adventisten in Ägypten Die rund 800 adventistischen Kirchenmitglieder in Ägypten versammeln sich in 16 Kirchgemeinden. Sie unterhalten neben der „Nile Union Academy“ auch die „Zeitoun Adventist School“, eine Grundschule mit 800 Schülerinnen und Schülern sowie die „Adventist Health Education Foundation“ (AHEF), ein Gesundkostwerk in Kairo. Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe „APD“ gestattet!

Adventisten beim Gipfeltreffen zur Religionsfreiheit der US-Regierung

Adventisten beim Gipfeltreffen zur Religionsfreiheit der US-Regierung
Vom 24. bis 27. Juli fand auf Einladung des US-Außenministeriums in Washington, D.C., das erste Gipfeltreffen dieser Art zur Religionsfreiheit statt. Es brachte Regierungsbeamte aus rund 80 Staaten sowie eine internationale Gruppe von religiösen Leitern und Nichtregierungsorganisationen zusammen. Eingeladen waren auch zwei Adventisten. Während drei Tagen hörten die Teilnehmenden aus erster Hand Berichte über religiöse Verfolgung und suchten nach Wegen zur Förderung der Religionsfreiheit als grundlegendes Menschenrecht, wie Adventist News Network (ANN) mitteilte. Die Veranstaltung wurde von US-Außenminister Mike Pompeo moderiert. „Millionen von Menschen aller Glaubensrichtungen leiden jeden Tag unter religiöser Verfolgung“, sagte Pompeo, und das, obwohl die Religionsfreiheit, wie sie in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Ausdruck komme, im Völkerrecht verankert sei. Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Mike Pence, wandte sich ebenfalls an die Konferenz und stellte fest, dass „tragischerweise 83 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern lebt, in denen die Religionsfreiheit entweder bedroht oder sogar nicht vorhanden ist“. Mangel an Religionsfreiheit eine Bedrohung Sam Brownback, US-Botschafter für internationale Religionsfreiheit, erläuterte am Eröffnungstag des Gipfeltreffens, warum die Vereinigten Staaten der Religionsfreiheit Priorität einräumten: „Der Mangel an Religionsfreiheit ist überall eine Bedrohung für Frieden, Wohlstand und Stabilität. Das Recht auf Religionsfreiheit und die Möglichkeit, dem eigenen Gewissen zu folgen, ist in der Welt bedroht. Das muss sich ändern.“ Dr. Ganoune Diop, Direktor der Abteilung für Öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit (Public Affairs and Religious Liberty, PARL), sowie Dwayne Leslie, stellvertretender PARL-Direktor für legislative Angelegenheiten der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, waren der Einladung des US-Außenministeriums zur Teilnahme gefolgt. „Adventisten glauben, dass die Gewissensfreiheit, das Recht zu glauben oder nicht zu glauben, ein Geschenk Gottes an jeden Menschen ist. Es ist ein Recht, das über nationale oder politische Interessen hinausgeht“, betonte Diop. Die Kirche begrüße jede Initiative, die das Bewusstsein für die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Religionsfreiheit schärfe und die Menschen rund um das Thema zusammenbringe. Brennpunkte der Verfolgung und persönliche Schicksale Die Redner der Veranstaltung hoben Brennpunkte der Verfolgung in der ganzen […]